Active Directory: Servernamen in Profilpfad und Basisordner ändern

Wenn man bei vielen Benutzern in einem Active Directory den Server im Profilpfad oder im Basisordner (Home, Home Folder) ändern muss – und nicht alle User einzeln über die GUI ändern will – kann man das am besten über die PowerShell machen.

So kann man bei allen Benutzer in einem Rutsch den Servernamen im UNC-Pfad des Profiles ändern:

Import-Module ActiveDirectory

$oldServerName = "sv-alt"
$newServerName = "sv-neu"

[array]$AllUsers = Get-ADUser -filter * -Properties profilepath | Where-Object {$_.profilepath -ne $null}

foreach($user in $AllUsers){

if(($user.profilepath.ToString()).contains($oldServerName)){
$profilepath = ($user.profilepath.ToString()) -replace $oldServerName, $newServerName
Set-ADUser $user.DistinguishedName -profilepath $profilepath
}

}

und so kann man bei allen Benutzern den Server im UNC-Pfad des Basisordners ändern:

Import-Module ActiveDirectory

$oldServerName = "sv-alt"
$newServerName = "sv-neu"

[array]$AllUsers = Get-ADUser -filter * -Properties HomeDirectory | Where-Object {$_.homedirectory -ne $null}

foreach($user in $AllUsers){

if(($user.HomeDirectory.ToString()).contains($oldServerName)){
$homeDirectory = ($user.HomeDirectory.ToString()) -replace $oldServerName, $newServerName
Set-ADUser $user.DistinguishedName -HomeDirectory $homeDirectory
}

}

Einfach die Servernamen anpassen und am besten in ein Powershell-Script (z.b home.ps1 und/oder profile.ps1) speichern und am Domänencontroller ausführen.

Ich überprüfe immer mit dem Befehl vorher und danach ob alles geklappt hat 🙂

HomePath-ProfilePath-BulkChange

So kann man wunderbar und superschnell eine schöne Bulk-Migration der Home Folder bzw. Profile machen 🙂

Die Scripte können hier runtergeladen werden: HomePath-ProfilePath-Bulk.zip

Quelle: https://community.spiceworks.com

DHCP-Server auf neuen Windows-Server migrieren

Aufgabenstellung: einen DHCP-Server migrieren und die Konfiguration – inkl. Reservierungen, Optionen, etc – übernehmen.

Lösung: Powershell!

Auf dem neuen Server die DHCP-Rolle installieren – aber noch nicht in der Domäne autorisieren.

Dann auf dem neuen Server eine Powershell öffnen und als erstes einen Ordner erstellen

mkdir c:\dhcp

Dann exportieren wir die Konfiguration

Export-DhcpServer -ComputerName alter_DHCP_Server -Leases -File C:\dhcp\dhcpexp.xml –verbose

um sie anschließend direkt wieder zu importieren

Import-DhcpServer –ComputerName Neuer_DHCP_Server -Leases –File C:\dhcp\dhcpexp.xml -BackupPath C:\dhcp\ –Verbose

Danach auf dem alten DHCP-Server die Autorisierung aufheben und am besten noch den Dienst beenden.

Jetzt kann falls nötig der DHCP-Server auf dem neuen Server angepasst und anschließend autorisieren.

Fertig 🙂

Quelle: technikblog.rachfahl.de

Hardware-Seriennummern unter Windows auslesen

Auf System (bei mir Servern) der großen Herstellern (HP, Fujitsu, Dell, Lenovo, etc) kann man die Seriennnummer des Systems ganz einfach aus dem BIOS auslesen. 

Braucht man ja öfters mal um z.B. Treiber für das spezifische System zu finden oder Calls bei Hardware-Problemen aufzumachen. 

Das geht zum einem in der Kommandozeile (cmd.exe als Administrator öffnen) mit

wmic bios get serialnumber

oder in der Powershell mit

get-wmiobject win32_bios|format-list SerialNumber

Seriennummerauslesen

Windows RDS: Outlook 2013 installiert bei jedem Aufruf die Microsoft Office 64-bit Komponenten 2013

Auf einem Windows Remote Deskotp Server startet bei jedem Start von Outlook 2013 die Installation der Microsoft Office 64-bit Components 2013 bzw. der Microsoft Office 64-bit Komponenten 2013.

Das kann man fixen in dem man auf dem Server die Windows Search installiert:

WindowsRDSOutlook2014

Danach kann man Outlook ohne Probleme bzw. ohne Installation öffnen 🙂

Windows Explorer zeigt Ordner nur mit dem Namen Dokumente an

Auf einem Windows Server, auf dem die Benutzer ihre Home-Laufwerke ablegen, wird im Explorer für die ganzen Home-Ordner nicht der eigentliche Ordnername sonder nur „Dokumente“ angezeigt.

ExplorerDokumente

Das liegt daran, dass in der Desktop.ini dieser Ordner dieses Verhalten definiert ist. Wenn man diese Datei löscht zeigt der Explorer wieder den eigentlichen Ordnernamen an.

Um die Datei im Explorer anzuzeigen muss man in den Ansicht-Optinen des Explorers Geschützte Systemdateien ausblenden deaktivieren und Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen aktivieren.

Hyper-V und VMware Workstation bzw. Player auf gleichen Rechner betreiben

Wann man – wie ich – auf einem Rechner VMware Workstation bzw. Player und den integrierten Hypervisor Hyper-V unter Windows verwenden will muss man ein wenig tricksen.
Denn wenn einr der beiden installiert / aktiviert ist, kann man den anderen Hypervisor nicht verwenden.
Um dieses Problem zu lösen muss man den Hyper-V beim booten aktivieren um Hyper-V zu verwenden – bzw. deaktivieren um VMware zu verwenden.

Das funktioniert am einfachsten wenn man eine Powershell als Administrator öffnet und mit

bcdedit /set hypervisorlaunchtype off

Hyper-V beim nächsten booten zu deaktivieren (um mit VMware zu arbeiten), bzw.

bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto

um Hyper-V beim nächsten starten zu aktivieren um eben mit Hyper-V zu arbeiten.

Windows 10: Hintergrundbild vom Logon Screen entfernen

Nach dem Update auf Windows 10 fiel mir auf, dass man das Hintergrundbild des Anmeldebildschirm (Logon Screen) nicht ändern kann.

Mir – und auch einige die ich kenne – gefällt das Hintergrundbild (Windows 10 Hero) nicht wirklich. Da ich es standardmäßig nicht in den Einstellungen ändern kann und auch keine komischen Tools aus dem Netz verwenden will – deativiere ich es einfach mit einem einfachen Registry-Key 🙂

Man öffnet einfach den Registry Editor

regedit.exe

und geht zum Schlüssel

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\System

und erstellt dort ein 32-bit REQ_DWORD Eintrag

DisableLogonBackgroundImage mit dem Wert 1

Windows10-LogonScreenDisable

Danach muss man den Windows-10-Rechner neustarten.

Danach ist das Bild weg und es wird nur noch ein einfarbiger Hintergrund angezeigt – es schaut jetzt aus wie unter Windows 8 bzw. 8.1 🙂

Alle Ereignisprotokolle löschen

Manchmal muss bzw. will man alle Ereignisprotokolle auf einem Windows-System löschen.

Am einfachsten geht das mit Hilfe der Powershell.

Einfach eine Powershell als Administrator öffnen und mit

wevtutil el | Foreach-Object {wevtutil cl „$_“}

alle Ereignisprotokolle löschen.

Powershell-Clear-all-EventLogs

Tipp: Will man nur bestimmte Ereignisprotokolle löschen geht das ebenfalls ganz einfach:

Mit

wevtutil el

kann man sich die Namen aller verfügbaren Ereignisprotokolle anzeigen lassen.

Powershell-Clear-all-EventLogs2

und mit

wevtutil cl NAMEdesEREIGNISPROTOLOLLS

löscht man es.

Ein

wevtutil cl application

löscht also das Ereignisprotokoll Anwendung.

Quelle: http://jpwaldin.com/blog/?p=166

Windows: runas Passwort mitgeben

Manchmal muss man Batch-Skripten ein Programm mit anderen Usern starten – z.B. um ein Programm mit Admin-Rechten zu starten. Out-of-the-box kann man unter Windows das mit runas. Leider kann man runas kein Passwort mitgeben – was für Skripte eher schlecht ist.

Das Problem kann man in einer Batch folgendermaßen lösen:

@if (@CodeSection == @Batch) @then
@echo off
start „“ runas /user:User c:/Pfad/zu/meinem/Programm.exe
CScript //nologo //E:JScript „%~F0“
goto :EOF
@end
WScript.CreateObject(„WScript.Shell“).SendKeys(„password{ENTER}“);

Damit wird das Programm mit dem angegebenen Benutzer gestartet und in der Passwortabfrage das Kennwort eingetragen.

Ich empfehle einfach den Code in einer .bat abzuspeichern und zu testen – bei mir hat das bisher eigentlich immer geklappt 🙂

Quelle: stackoverflow

Desktop-Features auf einem Windows Server 2012 R2 installieren

Manchmal braucht ja auch ein Windows Server 2012 R2 Desktop-Features wie z.B. den Windows Media Player, Snipping Tool, Windows Store, Flash Player für den Internet Explorer, etc (hier gibt’s eine Übersicht). Bei mir ist das hauptsächlich wenn der Server als Terminalserver fungiert..

Diese Features lassen sich ganz einfach über die Powershell mit

Install-WindowsFeature Desktop-Experience

installieren.

Quelle: Technet