Nach dem Update auf Android 4.4 synchroniserten meine Android-Geräte die mit einem Exchange über EAS (Exchange ActiveSync) auf einmal viel zu viele Kontakte – in der Kontakte-App waren plötzlich mehrere tausend Kontakte…

Mit Android 4.4 änderte Google das Verhalten wie mit einem Exchange-Konto die Kontakte synchronisiert werden – jetzt werden nämlich alle Kontaktquellen in einem Exchange-Postfach gesynct.

Die Ursache der tausenden Kontakte ist die Funktion Vorgeschlagende Kontakte von Outlook 2010.
Benutzt – oder benutzte man – Outlook 2010 mit dem Exchange-Konto wurden diese Kontakte automatisch erstellt. Jede E-Mail-Adresse an die man eine Mail schickt, die nicht in anderen Kontakten vorhanden ist, wird mit der bei Installation gesetzten Option automatisch in einen Kontakt in eben dem Kontakte-Ordner Vorgeschlagende Kontakte überstellt. So werden hier natürlich Unmengen an Kontakte erstellt – die nun alle auf das Handy/Tablet gesynct werden..

Lösung:

Am einfachsten ist es unter Outlook 2010 dieses Feature auszuschalten.

Dazu muss man in den Optionen unter Kontakte den Haken entfernen

vorgeschlageneKontakteOutlook2010

Dazu muss noch der Vorgeschlagene-Kontakte-Ordner (zu sehen am besten in der Ordneransicht) noch gelöscht werden.

vorgeschlageneKontakte

Unter Outlook 2013 gibt es diese Funktion nicht mehr – hier reicht es den Vorgeschlagene-Kontakte-Ordner zu löschen.

Danach sollte nach dem nächsten Sync die überflüssigen Kontakte veschwinden. Falls dies nicht klappt, empfiehlt es sich das Exchange-Konto auf dem Android-Gerät zu löschen und neu zu erstellen.

Wenn man wie ich öfters mal auf Windows Server 2012 oder 2012 R2 das .NET Framework 3.5 installieren muss, ist es am einfachsten wenn man das per Kommandozeile macht.

Man öffnet eine cmd als Administrator und gibt folgenden Befehl ein:

dism /online /enable-feature /featurename:NetFX3 /all /Source:d:\sources\sxs /LimitAccess

wobei hier /Source:d:\sources\sxs auf den Pfad des Windows-Installationsmediums (DVD, USB-Stick) anzupassen wäre.

Manchmal hat man keine Installationsmedien zur Hand – dann lässt sich das Framework natürlich auch mit dem Internet bzw. Windows Update als Quelle installieren:

dism /online /enable-feature /featurename:NetFX3 /all

Dieser Befehl hilft auch beim berüchtigten Fehler 0x800f081f.

Funktioniert natürlich auch unter Windows 8 und 8.1 🙂

SSHFS benutze ich ganz gerne – vor allem um für Backups von Linux-Servern über SSH ein Verzeichnis zu mounten. Normalerweise macht man damit man kein Password eingeben muss die Authentifizierung über Private/Public-Keys (siehe z.B. diese Anleitung).

Manchmal ist das aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich – man möchte aber trotzdem das Passwort z. B. in einem Script übergeben. Dazu muss folgender Befehl ausgeführt werden:

echo password | sshfs -o password_stdin user@host:/verzeichnis /mnt/verzeichnis

Das sieht dann zum Beispie wie hier aus:

echo SuperGeheimesKennwort | sshfs -o password_stdin SSHUSER@192.168.178.1:/backup /mnt/backup