Ich habe öfters mal folgendes Problem: Exchange-Usern wird in Outlook (und auch im OWA) die Ordnernamen englisch angezeigt, bzw. das gesamte Postfach ist auf Englisch eingestellt. Das finden viele störend.

Man kann natürlich die Sprache im OWA (unter den Regional-Einstellungen) umstellen oder auch Outlook mit outlook.exe /resetfoldernames starten – aber die Sprache eines Postfaches und auch die Ordnernamen kann man als Administrator ziemlich einfach mit der Exchange-Powershell ändern:

Für ein einzelnes Postfach:

Set-MailboxRegionalConfiguration -Identity “Alias oder E-MailAdresse” -Language {de-DE} -LocalizeDefaultFolderName:$true -DateFormat “dd.MM.yyyy”

Für alle Postfächer:

Get-Mailbox | Set-MailboxRegionalConfiguration -Language {de-DE} -LocalizeDefaultFolderName:$true -DateFormat “dd.MM.yyyy”

Der Parameter –Language gibt die Sprache des Postfaches an. In meinem Beispiel ist das “Deutsch” – es kann auch ein anderer Regional Code angegeben werden. Eine Liste mit den Codes der verfügbaren Sprachen findet sich hier:

http://technet.microsoft.com/en-us/library/aa997435.aspx

Sehr oft muss ich per Telnet Emails verschicken – meistens aus Testzwecken bei Exchange oder auch anderen Mailserver-Installationen. Hier mal einen kleine Anleitung wie das geht:

Beispiel: Ich komme von einer freigegebenen IP (ohne Authentifikation) und will mit test@mail.local eine Email an an test@mail.extern versenden. (Die Befehle und Eingaben sind hervorgehoben- die Antworten des Servers normal)

In der Konsole sieht das so aus:

telnet exchange.mail.local 25
220 exchange.mail.local Microsoft ESMTP MAIL Service ready at Sun, 23 Feb 2014 08:49:36 -0700
helo mail.local
250 host.local Hello [10.26.115.13]
mail from:test@mail.local
250 2.1.0 Sender OK
rcpt to:test@mail.extern
250 2.1.5 Recipient OK
data
354 Start mail input; end with < CRLF >.< CRLF >
From: Mein Anzeigename
To: Empfänger Anzeigename
Subject:Testemail mit Telnet

Inhalt der Testmail.
.

250 2.6.0 <8c642f92-e0e3-4c9e-b3d3-21054eed3244@exchange.domain.com> Queued mail for delivery
quit
221 2.0.0 Service closing transmission channel
Connection to host lost.

Somit haben wir die Email verschickt. Wie oben schon angedeutet funktioniert das versenden ohne Authentifikation nur von IP-Adressen die auf dem Exchange, Postfix etc. auch explizit für das mailen ohne Authentifzierung (Relay) freigegeben worden sind – wie für Exchange hier beschrieben 🙂

Manchmal steht man vor dem Problem, dass ein Server auf zwei (oder mehr) Namen hören muss. Das braucht man z.B. bei einer FileServer-Migration. Damit der Server auch auf alle Namen hört und auch der Zugriff auf die Freigaben über alle Namen funktioniert muss man folgende Schritt durchführen:

1) Auf dem Windows Server die Registry mittels regedit öffnen

2) zu HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\lanmanserver\parameters navigieren

2.1) einen DWORD Eintrag mit dem Namen DisableStrictNameChecking erstellen und den Wert auf 1 setzten. Damit wird der Zugriff auf die Freigaben über die Aliase erlaubt.

2.2) einen MULTI_SZ Eintrag mit dem Namen OptionalNames erstellen. Hier trägt man als Wert pro Zeile einen gewünschten Alias (den NetBIOS-Namen – nicht den FQDN!) ein. Damit wird der Server auch unter diesen Namen erreichbar.

Damit sind wir auf dem Server fertig. Jetzt sollte der Server neu gestartet werden. In der Zwischenzeit müssen noch Einträge im DNS und WINS erstellt werden.

3) Auf dem DNS-Server einen statischen Host-Eintrag mit dem Alias und der IP des Servers erstellen.

4) Auf dem WINS-Server einen statischen Eintrag mit dem Alias und der IP setzten.

Der Server würde sich zwar automatisch beim WINS nach seinem Neustart dynamisch registrien, allerdings benutzt ein echter Server normalerweise drei Netbios-Records (00h [Arbeitsstationsnamen], 03h [Nachrichtendienst] und 20h [Serverdienst]) – die Alias-Namen werden allerdings nur als Netbios-Typ 03h eingetragen. Deshalb erstellen wir einen statischen Eintrag, den darüber werden alle Einträge sauber gesetzt.

Danach ist der Server über seinen Hauptnamen und seinen Alias oder Aliase sauber erreichbar 🙂

Quelle: Link

Das ändern der Standard-Organisationseinheiten, auch OU (Organizational Unit) genannt, in denen neue Computer bzw. neue Benutzer angelegt werden, ist eigentlich sehr einfach. Dazu öffnet man eine Eingabenaufforderung und leitet mittels

redircmp ou=ComputerOU,dc=Domainname,dc=local

die Default-OU der Computer oder mittels

redirusr dc=BenutzerOU,dc=Domainname,dc=local

die Default-OU der Benutzer ändern bzw. umleiten.

Es kann selbstverständlich auch eine verschachtelte OU angegeben werden, wie z.B.

redircmp ou=ComputerOU,ou=UnterOU,dc=Domainname,dc=local

Der Befehl wird mit „Umleitung erfolgreich“ bestätigt. Wird jetzt ein Computer bzw. User angelegt landet das Objekt automatisch in der angegebenen OU!

Quelle: Microsoft

Die Fujitsu Eternus DX Storages kommen im Auslieferungszustand mit folgenden Logins:

User: root
Password: root

User: f.ce
Password: < Checkcode >< Serialnumber >

Der Checkcode ist eine 2-Buchstaben-Kennung (z.B. FD), die auf der Gehäuserückseite aufgeklebt ist. Die Seriennummer ist die 10-stellige Kombination aus Zahlen und Ziffern, die normalerweise mit einem Y beginnt und auch im Webinterface angezeigt wird. Der Checkcode muss in Großbuchstaben angeben werden, so das z.B. aus dem Checkcode „FD“ und der Seriennummer „YALK000123“ das Kennwort FDYALK000123 ensteht.

Das Root-Kennwort sollte unbedingt geändert werden. Ich lasse jedoch meistens das f.ce-Kennwort in dieser Kombination, damit ich einen Fallback-Admin habe, falls man mal das Root-Kennwort vergisst 😉

Quelle: Fujitsu Eternus DX60/80 S1 WebGUI-User-Guide und elasticsky.de