Bei einer SBS (Small Business Server) – Migration von SBS 2003 auf 2008 kann es manchmal ja vorkommen, dass man den alten SBS 2003 noch ein wenig weiter laufen lassen will. Das kann verschiedene Gründe haben, z. B. das Datenbanken nicht in der Zeit migriert werden können oder der Druckserver noch weiter verwendet werden soll. Dies ist aber von Microsoft nicht so gewollt. Nach 21 Tagen kommt es zu einem automatischen Neustart des alten SBS-Servers. Das ist natürlich nicht so schön.

Dieses Verhalten wird von dem SBCore-Dienst (C:\WINDOWS\System32\sbscrexe.exe) gesteuert.

Ich hab hier eine Anleitung, wo erklärt wird, wie man dies verhindern kann:

  1. Laden Sie den Process Explorer von Microsoft und starten Sie das Programm
  2. Wählen Sie den Prozess SBCore und suspenden Sie ihn
  3. Öffnen Sie den Registrierungseditor und wählen Sie den Schlüssel HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\SBCore
  4. Öffnen Sie mit der rechtem Maustaste die Eigenschaften des Schlüssels, um die Berechtigungen anzupassen
  5. Geben Sie der lokalen Gruppe Administratorenvolle Berechtigung auf dem Schlüssel und allen untergeordneten Einträgen
  6. Aktualisieren Sie die Ansicht mit F5
  7. Wählen Sie den Parameter Start (DWORD) und ändern Sie die Startart von 2 auf 4 (Deaktiviert)
  8. Öffnen Sie den Windows Explorer und öffnen Sie das Eigenschaftenfenster der Datei C:\WINDOWS\System32\sbscrexe.exe
  9. Verweigern Sie den Zugriff auf die Datei für das Benutzerkonto JEDER (EVERYONE)
  10. Beenden Sie den Prozess über den Process Explorer (Kill)

Wenn der Dienst nicht erneut starten, waren die Änderungen erfolgreich und der Server versieht nun seinen Dienst ohne regelmäßige Neustarts

Quelle: http://www.sf-tools.net/Networking/tabid/56/EntryId/69/SBCore-Dienst-abschalten.aspx

Nach der Anmeldung an einem Windows Server 2008 mit den Remotedesktopdiensten kam die Meldung, das der aktuelle Benutzer nur mit einem temporären Profil angemeldet wurde und das alles Änderungen nach dem Abmelden wieder gelöscht werden.

Bei mir waren da zwei Probleme die zu dem Fehler geführt haben.

1. Problem:

Berechtigungen auf das Profil-Verzeichnis auf dem Terminalserver.

Also hab ich auf C:\Users bzw. C:\Benutzer die Rechte neu vergeben und durchvererbt.

Die Meldung mit dem temporären Profil kam aber wieder..

2. Problem

In der Registry unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList

werden für jede Profil Einträge angelegt.
Die alten Einträge werden aber bei einer Neuanlage des Profils nicht überschrieben, somit bekommt der User ein temporäres Profil. Sollange die alten Einträge nicht gelöscht werden, gibts kein anständiges Profil.

Für jeden Benutzer wird ein Schlüssel angelegt, der als Bezeichnung die SID trägt, z. B.

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList\S-1-5-21-858331090-3027161102-87894692-1004

Unter diesem Schlüssel gibt es einen Wert, den ProfileImagePath – in diesem Wert ist der Pfad zum Profil. Über den Pfad bekommt man den Usernamen raus.

Einfach die Schlüssel der Benutzer löschen die sich nicht sauber anmelden können. Danach werden die Schlüssel neu generiert und dann bekommt der Benuzter bei der nächsten Anmeldung ein sauberes Profil.

Bei der Installation von so mancher Software (in meinem Fall z. B. SQL Server 2008) wird vom Setup überprüft, ob vor der Installation ein Neustart erfoderlich ist.
Hatt auch seinen Sinn, da vielleicht voher Systemdateien geändert worden, etc..
Nur manchmal kannst du das Windows x-fach neustarten, er verlangt immer einen Neustart vor der Installation.

Das liegt meistens an den Registry-Keys:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\PendingFileRenameOperations

und

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\UpdateExeVolatile

wenn:
der Registrierungsschlüssel UpdateExeVolatile einen anderen Wert als 0 enthält
der Registrierungsschlüssel PendingFileRenameOperations einen beliebigen Wert aufweist

Zur Behebung der Neustart-Problematik muss der Wert UpdateExeVolatile auf 0 gesetzt werden und der Registryeinstrag PrendingFileRenameOperations gelöscht werden.

Bei mir war es meist der Key HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\PendingFileRenameOperations

Quelle: http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc164360(EXCHG.80).aspx

Ich hatte das Problem, dass nach einem Update bei jedem Start von iTunes die Abfrage kam: „eingehende Netzwerkverbindung erlauben?

Man konnte noch so oft auf erlauben klicken – die Abfrage kam immer wieder. Auch war iTunes in den Sicherheitseinstellungen der Firewall als erlaubte Anwendung hinterlegt. Manuelles entfernen und hinzufügen – half alles nix.

Hier mal meine Anleitung, wie man diesen Bug wegbekommt:
Mit einem Benutzer anmelden, der Administrationsrechte hat

  1.  iTunes beenden
  2. iTunesHelper beenden -> dazu die Aktivitätsanzeige öffen (entweder über Spotlight oder unter Programme / Dienstprogramme) und den Prozess iTunesHelper in der Prozessliste beenden
  3. Die Firewall-Einstellungen bearbeiten -> dazu unter Einstellungen – Sicherhheit – Registerkarte Firewall unter der Liste der erlaubten Anwendungen iTunes entfernen
  4. iTunes löschen -> dazu im Finder im Ordner Programme iTunes in den Papierkorb ziehen und auch das Dock-Icon entweder in den Papierkorb ziehen (oder Rechtsklick und „aus Dock entfernen“)
  5. iTunesHelper-Startobjekt entfernen -> unter Einstellungen – Benutzer – Startobjekte das Objekt iTunesHelper entfernen
  6. dem Mac neustarten und wieder mit einem Benutzer anmelden, ader Administrationsrechte hat
  7. iTunes runterladen -> auf http://www.apple.com/de/itunes/download/ gibts die aktuelle Version
  8. iTunes installieren und danach NICHT neustarten
  9. iTunesHelper zu den Startobjekten wieder hinzufügen -> im Programm-Ordner mit Rechtsklick (Sekundärklick) auf iTunes und „Paketinhalt zeigen“ auswählen – dann in den Ordner Contents / Resources – dort müsste eine iTunesHelper Datei sein. Das Finder-Fenster auflassen und in die Systemeinstellungen unter Benutzer – Startobjekte die Datei iTunesHelper in die Liste der Startobjekte ziehen und den Haken bei „Ausblenden“ setzten
  10. iTunes starten
  11. iTunes-Dock-Icon per Rechsklick (Sekundärklick) im Dock wieder verankern

Ab jetzt dürfte iTunes nicht mehr nachfragen. iTunes trägt sich automatisch in die Firewall als erlaubte Anwendung ein, da iTunes von Apple signiert ist.

Alle Einstellungen und die Libary bleiben erhalten. Habe keinen negativen Effekt seit der Neuinstallation bemerkt.

Hoffe das klappt bei allen, die das gleiche Problem haben